Schreibseminar

Einfach schreiben…

Schreibseminare mit Maria Köllner
Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung Hamburg,
Chefredakteurin von Mensch&Natur,
Buch- und Filmautorin

Termine:
Sonnabend, 4. September 2010
11.00 -17.00
Kosten: € 95,00 (inkl. Imbiss und Schreibmaterial)
Seminarort: Lüneburger Heide (circa 30 km von Hamburg entfernt)
Der genaue Ort wird noch mitgeteilt und richtet sich jeweils nach der Teilnehmerzahl

Sonnabend, 9. Oktober 2010
11.00 -17.00
Kosten: € 95,00 (inkl. Imbiss und Schreibmaterial)
Seminarort: Lüneburger Heide (circa 30 km von Hamburg entfernt)
Der genaue Ort wird noch mitgeteilt und richtet sich jeweils nach der Teilnehmerzahl.

Sonnabend, 6.November 2010
11.00 -17.00
Kosten: € 95,00 (inkl. Imbiss und Schreibmaterial)
Seminarort: Lüneburger Heide (circa 30 km von Hamburg entfernt)
Der genaue Ort wird noch mitgeteilt und richtet sich jeweils nach der Teilnehmerzahl.


Die wunderbare Kraft der geschriebenen Worte
Einfach schreiben…
Sich selbst erkennen, Lebensängste verarbeiten und glücklicher leben

Tägliches Schreiben, befreit, heilt, schafft Selbstsicherheit, fördert die Kreativität und führt zu Erfolg und Glück.


„Jeder Mensch kann schreiben“

Durch das Schreiben finden immer mehr Menschen den Weg zu sich selbst. Längst gehört die Schreib- oder Poesietherapie zu einer bewährten Behandlungsmethode in zahlreichen Kliniken und Praxen. Das „einfache Schreibtraining“ entwickelt von der Autorin und Dozentin Maria Köllner motiviert schon nach dem ersten Wort zum Weiterschreiben. Ob einzelne Worte, schriftliche Aufzeichnungen, Notizen, Gedichte, Gedanken, Tagebücher, Geschichten oder sogar Bücher, jede Art des Schreibens bringt Licht in das eigene Ich.
Ein Einblick in die eigene Seele
Der geschriebene Gedanke, der spontan und voller Energie fließt, vermittelt dem Schreibenden immer eine Botschaft und führt zur Selbsterkenntnis wie der Blick in den Spiegel. Nur geht es dabei nicht um Äußeres, sondern um den Einblick tief in das Unterbewusstsein, in die eigene Seele. Wer sich so erkennt und die Weisheit des Geistes entdeckt, gewinnt Selbstsicherheit und eine positive Kraft, auch gegenüber seinen Mitmenschen.
Während des Schreibens wird der Schreibende zum Wanderer durch sein Leben, Vergangenes wird verarbeitet, Blockaden gelöst und Zukünftiges visualisiert. Wünsche und Träume erfahren eine lesbare Realität. Bei diesen Ausflügen bleibt durch die Verbindung zur Unterlage ein Bezug zur Gegenwart, zum Realen und zur Erde. Das ist der Zauber des Schreibens.
„Die Hürde des ersten Wortes“
Auf dem blanken Bogen Papier zu überwinden, mit Freude täglich schreiben und dabei eine wunderbare Befreiung erfahren und Selbsterkenntnis gewinnen, sind mit einigen einfachen Tricks zu überwinden.

„Falsches Schreiben gibt es nicht, nur nicht schreiben ist falsch,“
so Maria Köllner vor einer Gruppe Schreibinteressierter, die zu einem Seminar auf ihren idyllischen Hof in der Lüneburger Heide bei Hamburg gekommen sind. Was sie selbst seit Jahren erfährt, dass sich dem Schreibenden eine wunderbare Kraft und Klarheit öffnet, sich Blockaden, Ängste und negative Gefühle auflösen, vermittelt sie inzwischen auch anderen Menschen. “Ich bin jedes Mal fasziniert und berührt, was Worte aus dem tiefen Innern zu Papier gebracht, auslösen können. Anfangs weinen einige Schreibenden; doch jedes Mal, wenn sie den Stift zur Seite legen, sie sich nachdenklich die Tränen abwischen, taucht ein Strahlen oder Lächeln in ihren Augen auf. Auch ist eine besondere, kraftvolle Schwingung im Raum zu spüren, wenn sich die Seminarteilnehmer mit Hingabe dem Schreiben widmen.“
Eine angespannte Stille herrschte Raum, als die Seminarteilnehmer aufgefordert wurden, einen Brief an ihr Kind oder ein Elternteil zu schreiben und endlich, dass zu äußern, was sie sich bisher nicht getraut hatten. Die 69jährige Rentnerin Regina V. erklärte anschließend: „Diesen Brief wird meine Tochter nie lesen, aber sobald ich zuhause bin, werde ich sie anrufen. Wir haben seit fünf Jahren nicht mehr mit einander gesprochen. Jetzt erkenne ich, wie verbohrt ich war, als ich die Trennung von ihrem Mann nicht akzeptiert habe. Schließlich ist es ihr Leben.“ Das Schweigen zwischen den beiden Frauen wurde durch dieses Schreiben endlich aus der Welt geschafft.
Sylke H. dagegen schickte „ihren“ Brief noch am selben Abend an ihren Sohn. Er rief sofort zurück und endlich konnten sie offen miteinander reden und zwischenmenschliche Barrieren abbauen.
Für Gabriele M. aus Frankfurt löste sich durch das Schreiben ein Problem, dass sie seit ihrer Geburt belastete und über das sie mit niemanden reden konnte. Bei der „Begrüssungvorstellung“ der Seminarteilnehmer nannte die 38jährige Steuerprüferin mit Nachdruck ihren Doppelnamen Gabriele Astrid. Dann wurden die Teilnehmer des Seminars aufgefordert nach einer kurzen Meditation, ein Blatt Papier mit dem Schreiben des eigenen Namens zu füllen und sich dabei bewusst wahrzunehmen; dazu konnte auch etwas gemalt werden, was jedem gerade einfiel. Die anschließende Besprechung – mit Einverständnis der Teilnehmer – brachte eine Überraschung: Gabriele Astrid hatte etliche Male ihren Doppelnamen geschrieben, ordentlich und sauber. Dann erschien im unteren Drittel der Seite der erste Name deutlich größer, bis der Beiname Astrid gar nicht mehr auftauchte. Zum Schluss hatte die junge Frau unter Tränen ein großes Herz mit einem lachenden Gesicht hinter ihren Namen gemalt. Sie erklärte anschließend die Bedeutung: Gabriele wurde als Zwilling geboren; noch vor der Geburt, kam es zu gesundheitlichen Komplikationen und ihre schwächere Schwester wurde durch eine Operation von ihr getrennt. Nur so hatte Gabriele die Chance zu überleben. Dieses Schicksal, dass Gabriele leben durfte, und ihre Zwillingsschwester Astrid nicht, hatte sie von an Geburt an belastet, was vielleicht von der Mutter auch unbewusst auf sie übertragen worden war. „Ich hatte immer Schuldgefühle und darum habe ich durch diesen Doppelnamen für meine Schwester mitgelebt. Jetzt befreie ich mich davon und werde endlich mein Leben führen,“ so Gabriele.


„Sich etwas von der Seele schreiben, hilft in vielen Lebenslagen“

Wie diese junge Frau aus Frankfurt hat jeder Mensch seine individuelle Lebensgeschichte mit geheimnisvollen, spannenden und einzigartigen Facetten, die sich durch das Schreiben öffnen.
Wenn der „Bücherberg“ auch ständig wächst und immer neue auch Laienautoren durch ein Buch Wichtigkeit erreichen wollen, verkümmert gleichzeitig unsere Sprache zunehmend. Das High-Speed-Digital-Geschreibsel von SMS-Nachrichten oder Emails sind praktisch, aber gleichzeitig lassen sie mit nachhaltigem Schaden unsere Sprache immer mehr verkümmern. Smilies, lachend, weinend, grinsend oder grimmig dargestellt, ersetzen die Darstellung von Gefühlen durch Worte.
Es ist schon eine arme Zeit, was das Schreiben angeht, darum müssen wir wieder zum Schreiben zurückfinden, da Buchstaben, Worte und Sätze, Botschaften sind. Von innen nach außen, von Mensch zu Mensch.
Im Laufe seines Lebens erfährt wohl jeder etliche Verletzungen und Enttäuschungen. Gleichzeitig existieren Wünsche und Träume tief im Innern, die aber mehr oder weniger bewusst verschüttet oder verdrängt werden. Unterdrückte Gefühle können zu einer Belastung für die Seele und den Körper werden, die häufig mit Krankheiten in unterschiedlichster Weise reagieren. Schreiben kann eine erfolgreiche Therapie bei gesundheitlichen Problemen sein. So heißt es nicht ohne Grund: „Sich etwas von der Seele schreiben“.
Wer „rechzeitig“ schreibt und das tägliche Schreiben zu einer Gewohnheit werden lässt, verschafft sich Klarheit und Stabilität und kann das Leben in allen Situationen selbstsicherer meistern und genießen. Die Melodie der Seele, die in jedem Mensch klingt, wird durch die geschriebene Worte ausgedrückt und erkennbar und zur einer Botschaft an einen selbst und an die Mitmenschen.

Übung macht das Schreiben leichter
Wie schafft man es, sich etwas von der Seele zu schreiben, die innere Barriere, die Schreibhemmung zu überwinden? Damit verhält es sich ähnlich wie beim Sport, beim Laufen oder bei der Gymnastik. Man möchte gern etwas für sich tun, aber angeblich fehlt die Zeit; man ist gerade nicht gut drauf oder hat gerade keine Lust. „Wenn man erst im Training ist, möchte man das Schreiben nicht mehr missen und man freut sich auf die Fortsetzung sich,“ so Maria Köllner.
Durch regelmäßiges Trainieren fällt das Schreiben immer leichter und die Texte fließen, auch Form und Inhalt verbessern sich. Wichtig ist es, keine Erwartungen an sich zu haben, etwas Großartiges zu Papier zu bringen, sondern einfach los zu schreiben, auch wenn es anfangs sinnlos oder hölzern oder albern erscheint.

Mit einigen einfachen Tricks lässt sich die Hürde des Beginnens leicht nehmen.
Wichtig ist es, zumindest am Anfang, mit der Hand zu schreiben, weil so eine direkte Verbindung zum Herzen besteht. Später können auch ein PC oder Laptop benutzt werden, da die Gedanken während des Schreibens schneller übertragbar sind. Als Stift für das Schreiben mit der Hand eignen sich vor allem Füllerfederhalter, da die Federn auf der Tinte gut gleiten. Auch weiche Minen-Bleistifte oder andere „fließende“ Schreibgeräte können benutzt werden. Die sollte jeder für sich ausprobieren und etliche Stifte testen. Papier, ob Notizbücher, Spiralblöcke oder lose Blätter sollten immer griffbereit sein. Der Preis und die Qualität der Stifte und des Papiers spielen keine Rolle. Oft wecken besonders teure aufwändige Schreibbücher oder Stifte nur die Erwartung im Schreibenden, etwas ganz Besonderes zu Papier bringen zu müssen. Schreiben kann man überall, an fast allen Orten, ob am Schreibtisch zuhause, im Garten oder Park, im Zug, Flugzeug, im Restaurant oder wo auch immer. Oft wirkt eine fremde Umgebung inspirierend. Wichtig ist es, möglichst täglich zu schreiben und dabei wahrhaft, also authentisch zu sein, sich nicht zu verstellen und eine einfache, klare Sprache zu gebrauchen, das Wesentliche zum Ausdruck zu bringen und mit Adjektiven sparsam umzugehen.
Belastet durch Erinnerungen an die Schulzeit oder unangenehmen Schriftwechsel mit Behörden benutzen viele im Schreiben Ungeübte, eine gestelzte Schreibenweise. In dieser Form würden sie niemals denken oder sprechen. Statt zum Beispiel zu schreiben: „Ich habe eine wunderbare Sonate gehört, heißt es dann: „Mir ist eine wunderbare Sonate zu Gehör gekommen.“
Wenn die Bereitschaft zum Schreiben besteht, Stift und Unterlage vorhanden sind, und dennoch keine Eingebung fließen will, kann man mit irgendeinem Wort anfangen, das einem gerade in den Sinn kommt, das man zufällig liest oder worauf im dem Moment der Blick fällt: Auf die Uhr, der Regen vor dem Fenster, das Mozarella-Salz auf dem Tisch von der Firma „Toscania“. Die ersten Gedanken, die einem dazu einfallen, die voller Kraft und Energie sind, ob über das Thema Uhr, Eile, verpasste Zeit oder Reise zufallen, werden aufgeschrieben und fließen dann wie von allein weiter. Daraus entwickelt sich ein Schreibfluss. Beim Schreiben kommt es nicht auf fehlerfreie Grammatik, richtiges Schreiben oder darauf an, ordentlich und gerade zu schreiben. Die Schulzeit ist vorbei, jeder schreibt nur für sich und an sich selbst.
Während des Schreibens sollten keine Pausen gemacht und das Geschriebene noch einmal gelesen werden, da der innere Kritiker sofort zu korrigieren, beginnt. Weiterschreiben ist wichtig, im Fluss der Gedanken und Gefühle zu bleiben, keine Worte zu streichen oder auszuradieren. Jedes Wort ist wichtig und hat seine Bedeutung.
Die unendliche Fortsetzung der eigenen Lebensgeschichte
Dieses Schreiben, dem immer ein Lauschen in die Stille vorausgehen sollte, ist eine unendliche Fortsetzung der eigenen Lebensgeschichte, ob in Tagebuchform, in aufgeschriebenen Nachtträumen, Briefen, einfachen Sätzen, Geschichten, Gedichten oder sogar Büchern. Ängste fließen dahin und das Leben wird klarer.
„Nach dem Tod meines Mannes habe ich die Zeit vom Beginn seiner Krankheit bis zu seinem Tod aufgeschrieben und noch einmal bewusst dieses schwere Jahr zu erleben. So entstand mein erstes Buch, mit dem ich auch anderen Menschen Mut machen wollte. Inzwischen sind acht Jahre vergangen; Ich habe weiter geschrieben und dabei großes Glück erfahren, was sich auf mein ganzes Leben ausgewirkt hat. Schreiben und dabei die Seele befreien, ist ungeheuer wohltuend; man muss kein Profi sein, denn schreiben kann jeder,“ so Maria Köllner.


Info und Schreibseminare unter www.mariakoellner. de